Mein guter Platz. / Birgit Schmidt
Anerkannte Systemaufstellerin (DGfS), Supervisorin

Meine Arbeitsweise


Veränderungen sind nur möglich, wenn wir uns sicher und angenommen fühlen. In der Arbeit mit Menschen ist mir daher ein zugewandtes und achtsames Vorgehen wichtig. Die Zusammenarbeit ist dabei so individuell, wie die Anliegen, mit denen Menschen zu mir kommen. Denn immer geht es darum, einen Weg zu finden, der berührt und uns mehr in unserem Leben ankommen lässt.

Warum mich die Aufstellungsarbeit bewegt


Ich bin 1972 in einer Kleinstadt südlich der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Meine Kindheit und meine Jugend waren von außen betrachtet behütet. Dennoch hatte ich als Kind bereits langanhaltende Gefühle von Traurigkeit, die ich nicht verstehen konnte.


1998 kam ich mit der Aufstellungsarbeit in Berührung und begriff, wie sehr wir von Geburt an in unser Familienfeld eingebunden sind. Unverarbeitete traumatische Erfahrungen unserer Eltern, Großeltern und Vorfahren wirken unbewusst auf uns. Wir fangen dann bereits als Kind an, stellvertretend die Trauer, die Aggression oder die Ohnmacht für jene Menschen aus unserer Familie zu spüren, die ihre überwältigenden Erfahrungen nie integrieren konnten. - Diese Erkenntnis veränderte mein Leben grundsätzlich. Denn endlich konnte die erfahrene Not und das Leid der Menschen gewürdigt werden. Und sie durfte für alle im Guten vorbei sein, auch für mich: Ich brauchte nicht mehr zu fühlen, was zu groß für mich war.  - Diese Erfahrung hat mein Leben von Grund auf verändert und tut es noch heute.


2010 habe ich mich in systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit bei Harald Homberger (Göttingen) weitergebildet und die Fortbildung 2024 als Assistenz begleitet.  2025 hatte ich alle Voraussetzungen erfüllt, um mich bei der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellung zertifizieren zu lassen.


Ich bin zutiefst dankbar für diesen Weg, der mir eine Erdung und Weite geschenkt hat, die ich lange gesucht habe. Damit verbunden ist ein großer Respekt für das Schicksal jedes einzelnen Menschen und Ehrfurcht vor den Kräften, in die wir alle eingebunden sind.

Berufliche Wege


Nach meinem Studium der Kommunikationswissenschaften und der Ausbildung als Erzieherin bin ich mittlerweile über 15 Jahre als Dozentin und Fortbildnerin im pädagogischen Bereich tätig. 5 Jahre lang habe ich die Ausbildung zur Kindertagespflegeperson für das Familienzentrum Radebeul geleitet. 


Eine wichtige Triebfeder meiner Arbeit ist, dazu beitragen zu können, dass Kinder ihr innewohnendes Potential entdecken und leben können. Dabei liegt mir am Herzen, insbesondere auch die Menschen zu stärken, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.  


Seit 2021 bin ich hauptberuflich in der Beratung und Begleitung von Menschen im Einzelsetting und in Gruppen tätig. Neu hinzugekommen ist mein Angebot der Supervision. Ich befinde mich aktuell in der Fortbildung zur Supervisorin bei Dr. Birgit Helfmann (Dresden) und werde das letzte Modul in diesem Jahr abschließen.


Als ausgebildete Fachberaterin für Kindertagesstätten und Kindertagespflege unterstütze ich seit 2025 zudem die Beratungs- und Vermittlungsstelle für Kindertagespflege (Outlaw gGmbh) in Teilzeit.

Wofür ich dankbar bin


Menschen zu begleiten, immer mehr bei sich und in ihrem Leben anzukommen, sich aus familiären und persönlichen Mustern zu lösen und immer freier zu werden für das eigene Leben, berührt mich nach wie vor.


Ich weiß, wie wichtig es ist, Begleitung auf seinem Weg zu bekommen. Daher danke ich all den Menschen, die mich immer wieder ermutigt haben auf meinem Weg. Es hat mir gezeigt, dass wir einander brauchen. Und nur miteinander wachsen und unsere Gaben in die Welt bringen können.